Beitragserhöhungen 2018 in der PKV

Der PKV-Verband hat für das Jahr 2018 Beitragserhöhungen angekündigt.

pkv-durchnittsverzinsung-und-ezb-leitzins-im-vegleichnachholende-beitragserho%cc%88hung-in-der-pkv

Außergewöhnlich deshalb, weil ab 2017 erstmals die andauernde Niedrigzinsphase zur Geltung kommt. Die PKV ist zum Teil kapitalfinanziert und benötigt bestimmte Zinseinnahmen. Werden diese Zinsen nicht erzielt, schreibt der Gesetzgeber eine Beitragsanpassung vor. Die Kunden der privaten Krankenversicherung werden also per Gesetz zum Sparen gezwungen.

 

Eigentlich ist das OK, aber die Beiträge müssen halt auch bezahlt werden. Neben den zinsbedingten Beitragserhöhungen muss dann auch noch die „normale“ Kostensteigerung finanziert werden. Diese wird durch die höhere Lebenserwartung und den teuren Fortschritt in der Medizin hervorgerufen.

Die Kündigung einer bestehenden PKV ist nicht zu empfehlen. Der Wechsel in die gesetzliche Krankenkasse, GKV ist oft nicht möglich und auch nicht immer sinnvoll. Die GKV kocht auch nur mit Wasser. Einzige Möglichkeit die Beiträge zu senken ist der PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG. Der wird kostenlos und kostenpflichtig angeboten.

Die Niedrigzinsphase der PKV