Was ist ein PKV Tarifwechsel? Warum ist die Beratung kostenlos?

Das deutsche Gesundheitssystem ist gut und teuer. Rund 16 % des Bruttoeinkommens werden für die Finanzierung des Gesundheitswesens von den Versicherten abgeführt. In der privaten Krankenversicherung sind etwa 10 % aller Deutschen versichert und kommen so ihrer Krankenversicherungspflicht nach. Im Gegensatz zu den gesetzlich Versicherten können die PKV-Kunden ihren Beitrag durch die Wahl der Tarife beeinflussen. Das gilt nicht nur beim Abschluss einer privaten Krankenversicherung oder für junge Menschen, sondern auch nach Jahrzehnten. Rentner, Kranke und Pflegebedürftige können den Beitrag ihrer PKV nachhaltig durch die PKV-Tarifoptimierung mit dem Tarifwechsel reduzieren. Kosten sollten beim Tarifwechsel gem. § 204 VVG nicht entstehen.

Grundlage für die Rechte der Versicherten ist § 204 VVG, Versicherungsvertragsgesetz:

 

 

Beitragserhöhungen der privaten Krankenversicherung 2018

Unsere Lebenserwartung steigt seit Jahrzehnten um einen Monat pro Jahr. Gleichzeitig sinkt die durchschnittliche Verzinsung der in der PKV angesparten Altersrückstellungen. Die fehlende Verzinsung wird den Versicherten erstmals mit der Beitragserhöhung der PKV ab 2017 in Rechnung gestellt. In der Medizin wird geforscht und neue Behandlungsmethoden kommen auf den Markt. Im Krankheitsfall möchte jeder die bestmögliche Versorgung erhalten. Das alles macht den Kostendruck in der Krankenversicherung aus.

Die Kostenkontrolle über die Beiträge der eigenen privaten Krankenversicherung stellt eine effektive Methode zur Senkung der persönlichen Kosten im Gesundheitswesen dar.

 

Die PKV Tarifoptimierung ist regelmäßige Pflicht

Ein PKW muss alle 2 Jahre zum TÜV. So sollte es auch mit den Tarifen der privaten Krankenversicherung gehalten werden. In der Vergangenheit zu viel gezahlte Beiträge sind verloren. Sind Leistungen versichert, die man eigentlich nicht braucht, sind auch diese Beiträge ein Verlust. Das Ergebnis einer PKV-Optimierung kann Einsparungen von bis zu 40 % des Monatsbeitrages einbringen oder lediglich die Erkenntnis, dass mit dem individuellen PKV-Vertrag alles in Ordnung  ist. Die Basis ist § 204 VVG.

 

Leitlinien des PKV-Verbands zum Tarifwechsel und externe Beratung 

Der Verband der privaten Krankenversicherungen hat Leitlinien für den PKV-Tarifwechsel herausgegeben. Fast alle Versicherungen haben sich verpflichtet, diesen Qualitätsanspruch verbindlich einzuhalten. Das ist ein wichtiger Schritt für die Rechte der Versicherten. Dennoch sind Probleme für die Kunden in den Leitlinien enthalten. Zum Beispiel kann die Versicherung aus ihrer Sicht „sinnvolle“ Vorschläge zum Tarifwechsel machen. Sinnvoll für die PKV ist nicht immer sinnvoll für den Versicherten.

Auch hieraus leitet sich ein Beratungsbedarf für die PKV-Kunden ab.

 

Die professionelle Beratung zum Tarifwechsel gem. § 204 VVG geht auch kostenlos

Verschiedene Tarifoptimierer bieten überwiegend online eine meist kostenpflichtige Beratung für Versicherte zum Tarifwechsel an. Die Bandbreite bei den Gebühren geht von kostenlos über feste Gebühren bis zum Erfolgshonorar in Höhe der 12fachen Ersparnis zuzüglich der MWSt.. Bei der 12fachen Gebühr muss ein Angestellter 24 Monate warten, bis er selbst vom neuen, günstigeren Tarif profitiert. Der Rentner oder der Selbstständige wartet dann ein Jahr. Die Qualität der Beratung steht nicht in Zusammenhang mit der Höhe der Kosten für die Hilfe beim PKV-Tarifwechsel. Die richtige Beratung kann man auch kostenlos erhalten.